Es ist ein dünnes Papier, 50 Zeilen, keine eineinhalb Seiten lang. Auch der Neuigkeitsgehalt kommt erst mal dünn daher. In ihrem Positionspapier fordert die CSU-Landtagsfraktion ein Umdenken in der deutschen Integrationspolitik. Ein Entwurf liegt der Süddeutschen Zeitung vor und beinhaltet vieles, was die Partei zuletzt gefordert hat: Wertevermittlung für Zugewanderte, gezielte Sprachförderung sowie eine Verfassungsviertelstunde für Schülerinnen und Schüler, kein Doppelpass für Antisemiten, mehr Hürden für antisemitische Demonstrationen und ganz generell eine Begrenzung der Zuwanderung.
MigrationCSU entdeckt die Leitkultur wieder
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In einem Positionspapier fordert die Partei ein grundlegendes Umdenken bei der Einwanderung und bringt ein Reizwort zurück in die Debatte. Das hat schon vor 15 Jahren hitzige Debatten ausgelöst.
Von Andreas Glas
