Würzburg:"Rechtschreibung wurde zum Glück nie geprüft"

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Würzburg: Der Würzburger Humangenetiker Tiemo Grimm, 78, erläutert in seinem Veitshöchheimer Arbeitszimmer die Verteilung der Legasthenie in seiner Familie. Trotz Legasthenie ist er Professor geworden.

Der Würzburger Humangenetiker Tiemo Grimm, 78, erläutert in seinem Veitshöchheimer Arbeitszimmer die Verteilung der Legasthenie in seiner Familie. Trotz Legasthenie ist er Professor geworden.

(Foto: Stefan W. Römmelt)

Tiemo Grimm ist Legastheniker. Und trotzdem Professor. Wie er sich durch den Psychoterror in der eigenen Schulzeit gerettet hat und was er heute für andere Menschen mit Lese-Rechtschreibstörung unternimmt.

Von Stefan W. Römmelt, Würzburg

Im Arbeitszimmer von Tiemo Grimm in Veitshöchheim reichen die Bücherregale bis an die Decke. Nicht ungewöhnlich für einen Professor. Für einen Legastheniker vielleicht schon. Grimm hat eine angeborene Lese-Rechtschreibschwäche, dennoch hat es der 78-Jährige zum Professor für Humangenetik gebracht. Einfach war das nicht.

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