Landwirtschaft Mehr Einsatz heimischer Futtermittel

Bayerns Landwirte setzen in der Tierhaltung immer stärker auf Futtermittel aus heimischer Erzeugung. Die Soja-Importe für die Landwirtschaft seien in den vergangenen sieben Jahren von 800 000 auf 500 000 Tonnen gesunken, teilte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) mit. Im selben Zeitraum verdoppelte sich die Anbaufläche von Futterpflanzen wie Luzerne, Ackerbohnen, Erbsen und Soja auf mehr als 60 000 Hektar. Einen Schub gab es heuer bei Soja. Der Anbau wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent auf 12 400 Hektar. Die Ministerin sieht in der Entwicklung einen Erfolg der 2011 gestarteten Eiweißinitiative. Damit will der Freistaat die Eigenversorgung der Bauern verbessern. Seit dem Start der Eiweißinitiative hat der Freistaat rund 7,4 Millionen Euro für Forschungs- und Beratungsprojekte bereitgestellt.