Parität im Landtag:Der Frauenanteil im Bayerischen Landtag ist jämmerlich gering

Parität im Landtag: Bayern hat gewählt und zwar überwiegend Männer. Das liegt aber nicht nur an den Wählerinnen und Wählern, sondern auch an den Parteistrukturen.

Bayern hat gewählt und zwar überwiegend Männer. Das liegt aber nicht nur an den Wählerinnen und Wählern, sondern auch an den Parteistrukturen.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Der neue Landtag ist jünger geworden und weniger akademisch, das entspricht ein bisschen mehr als früher der bayerischen Gesellschaft. Doch nur ein Viertel der Abgeordneten ist weiblich. Wieder einmal ein Beleg dafür, dass es nicht weit her ist mit der Gleichberechtigung.

Kommentar von Katja Auer

Der neue Landtag ist wieder kein Abbild der Gesellschaft. Im Parlament sitzen zu wenige Junge und Alte, zu wenige Menschen mit Migrationshintergrund, zu viele Akademiker, um das bayerische Volk so zu repräsentieren, wie es sich tatsächlich zusammensetzt. Wenngleich sich da einiges geändert hat. Der neue Landtag ist mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren jünger geworden, und es sind mehr Menschen ohne Hochschulstudium vertreten. Nur beim Frauenanteil hat sich gar nichts gebessert und das ist wirklich jämmerlich.

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