Dillingen an der DonauMotorradfahrer mit Waffenarsenal und 1,6 Promille gestoppt

Der Mann sei so betrunken gewesen, dass er nicht mehr klar sprechen konnte, hieß es von der Polizei.
Der Mann sei so betrunken gewesen, dass er nicht mehr klar sprechen konnte, hieß es von der Polizei.
Foto: Soeren Stache/dpa

Eigentlich werden die Beamten nur zu einem Verkehrsunfall gerufen. Doch dann machen die Ermittler eine Entdeckung, die für einen Motorradfahrer weitreichende Folgen hat.

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Die Polizei hat einen betrunkenen Motorradfahrer aufgegriffen, der bis an die Zähne bewaffnet war. Die Beamten waren eigentlich wegen eines Verkehrsunfalls mit einem gestürzten Rollerfahrer gerufen worden, während der Unfallaufnahme entdeckten sie dann diverse Waffen bei dem 68-Jährigen, wie die Polizei mitteilte.

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Den Angaben zufolge fanden die Beamten bei dem Mann am Samstag mehrere verbotene Kampfmesser, eine umgebaute Schreckschusspistole sowie diverse Munition. Danach durchsuchte die Polizei auch die Wohnung des Mannes und fand nochmals mehrere Schusswaffen. Zur genauen Anzahl und Art der Waffen machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Die Schusswaffen müssen nun untersucht werden, um festzustellen, ob diese auch manipuliert wurden. Für alle Waffen hatte der Mann keine Erlaubnis gehabt.

Ein Alkoholtest bei dem „Waffennarr“, wie die Polizei den 68-Jährigen in einer Mitteilung nennt, ergab 1,6 Promille. Der Mann sei so betrunken gewesen, dass er nicht mehr klar sprechen konnte, hieß es. Auch einen Führerschein soll der 68-Jährige nicht besessen haben. Bei seinem Sturz verletzte er sich nicht. Die Staatsanwaltschaft prüft nun mehrere Vergehen, darunter Verstöße gegen das Waffenrecht, Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Führerschein.

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