Tierschutz:Das Wohl der Kühe

Johann Waldschütz Anbindehaltung

"Meinen Kühen geht's richtig gut", sagt der Biobauer Johann Waldschütz.

(Foto: Manfred Neubauer)

Darf eine Kuh auf ihrem Platz im Stall fixiert werden? Über die Grenze zum Tierschutz-Verstoß und warum sich auch Ökobauern mit Weiden über die Forderung ärgern, die Anbindehaltung abzuschaffen.

Von Christian Sebald, Miesbach

Der Bauernhof von Johann Waldschütz ist ein oberbayerisches Idyll. Die ältesten Teile des feschen Einfirsthofs am Miesbacher Stadtrand reichen bis ins späte 16. Jahrhundert zurück. Genau so lange ist das denkmalgeschützte Anwesen im Besitz der Familie. Waldschütz ist Biobauer und hält 26 Milchkühe. "Meinen Kühen geht's richtig gut, sie sind die meiste Zeit des Jahres auf der Weide, wo sie herumlaufen können, wie sie wollen", sagt der 44-Jährige. "Wir haben viele Gäste am Hof, alle bewundern unsere Kühe." Nur zum Melken und in den kalten Wintermonaten sind die Kühe im Stall. Und zwar in einem sogenannten Anbindestall. Wie viele Milchbauern mit einem Anbindestall fühlt sich Waldschütz deshalb massiv unter Druck.

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