Oberfranken:Erst Tschernobyl, jetzt der Krieg

Lesezeit: 4 min

Oberfranken: Mit elf kam sie als "Tschernobyl-Gast", 16 Jahre später als Flüchtende vor den Bomben in der Ukraine: Lina Samila hat bei Dieter Wolf (hier bei einer Spendenübergabe) vom Verein Tschernobyl-Kinderhilfe im fränkischen Neustadt bei Coburg Schutz gefunden.

Mit elf kam sie als "Tschernobyl-Gast", 16 Jahre später als Flüchtende vor den Bomben in der Ukraine: Lina Samila hat bei Dieter Wolf (hier bei einer Spendenübergabe) vom Verein Tschernobyl-Kinderhilfe im fränkischen Neustadt bei Coburg Schutz gefunden.

(Foto: Privat)

Ein fränkischer Verein holt seit Jahren Kinder aus der Region um das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl zur Erholung nach Bayern. Nun kehren einige als Kriegsgeflüchtete zurück.

Von Clara Lipkowski, Neustadt bei Coburg

Lina Samila erinnert sich noch an die bayerische Feuerwehr. Wie sie mit elf Jahren das erste Mal in Oberfranken war und sie und die anderen ukrainischen Kinder in ihrem Pfadfinderlager in Neustadt bei Coburg extra von einem Einsatzwagen abgeholt wurden, "samt Feuerleiter", sagt sie. Später, das weiß sie auch noch, durften sie alle mit Löschschaum spielen, darin baden. "Wir Kinder wurden empfangen wie in einer Familie." Heute ist sie 27 und seit Kurzem zurück in Oberfranken.

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