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Kommunen:Genügend Helfer für Europawahl

Viele bayerische Städte haben sechs Wochen vor der Europawahl bereits die nötigen Wahlhelfer gefunden. Das war bei früheren Wahlen schon problematischer. Nur in Würzburg und Bayreuth gestaltet sich die Suche schwierig. Ein möglicher Grund ist in Würzburg eine parallel stattfindende große Sportveranstaltung, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte.

Eine wichtige Rolle spielen die Angestellten der Städte selbst. Sie machen in Kempten laut einem Sprecher etwa drei Viertel der Wahlhelfer aus. In mehreren Städten wird es weniger Wahllokale geben als bei der Landtagswahl im Oktober 2018. Grund ist zum einen die bei Europawahlen vergleichsweise geringe Wahlbeteiligung. Sie lag im Jahr 2014 bei rund 41 Prozent. An der Landtagswahl beteiligten sich rund 76 Prozent. Ein weiterer Grund für den geringeren Aufwand ist der einfache Stimmzettel zur Europawahl. Auf ihm sind in Bayern 40 Wahlvorschläge verzeichnet und jeder Wähler hat nur eine Stimme.

© SZ vom 23.04.2019 / dpa
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