MeinungDebakel für Ex-Ministerin Huml in BambergProminenz allein reicht bei einer  Kommunalwahl nicht

Kommentar von Max Weinhold Hernandez

Lesezeit: 2 Min.

Dressurreiterin Lisa Müller kam im Wahlkampf zu Melanie Huml (links) nach Bamberg, aber es nützte nichts.
Dressurreiterin Lisa Müller kam im Wahlkampf zu Melanie Huml (links) nach Bamberg, aber es nützte nichts. Pia Bayer/dpa

Die bekannteste Kandidatin scheitert bei der Oberbürgermeister-Wahl. Das liegt nicht nur an ihr. Aber ihre „bürgerliche Wende“ wollte offenbar die Mehrheit nicht haben.

Eine „super Geschichte“ wäre es, befand im Juni vergangenen Jahres Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wenn Melanie Huml in ihrer Heimatstadt Bamberg als Oberbürgermeister-Kandidatin antreten würde. Zweifel waren schon damals angebracht, nie wirkte Huml selbst gänzlich überzeugt von ihrer Kandidatur. Gute acht Monate später aber lässt sich endgültig resümieren: Söder hatte Unrecht. Das war keine gute Geschichte.

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