Streit um geplantes Gips-Bergwerk in Bayern„Man weiß nicht, was da passiert“

Lesezeit: 6 Min.

Im nordhessischen Lamerden baut Knauf bereits Gips ab. Hier bohrt ein Spezialfahrzeug Löcher ins Gestein, um eine Sprengung vorzubereiten.
Im nordhessischen Lamerden baut Knauf bereits Gips ab. Hier bohrt ein Spezialfahrzeug Löcher ins Gestein, um eine Sprengung vorzubereiten.
Foto: Knauf

Der Weltkonzern Knauf will Bayerns größtes Bergwerk errichten, direkt unter einem großen Trinkwasservorkommen. In Würzburg fürchtet man um die Versorgung – und zweifelt ein entscheidendes Gutachten an.

Von Max Weinhold Hernandez

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Seit Jahren schwelt in Unterfranken ein in vielerlei Hinsicht bedeutender Konflikt, er dreht sich um eine Grundsatzfrage: Überwiegt das Interesse, Arbeitsplätze zu schaffen und Rohstoffe regional zu gewinnen – gerade in diesen wirtschaftlichen Krisenzeiten? Oder überwiegt das Interesse, das Trinkwasser zu schützen und die Versorgung sicherzustellen – gerade in diesen klimatischen Krisenzeiten?

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