Bayerische AlpenZwei Menschen tödlich im Gebirge verunglückt

Blick von der Großen Klammspitze in den Ammergauer Alpen.
Blick von der Großen Klammspitze in den Ammergauer Alpen. (Foto: Stephan Rumpf)

Eine Frau verliert an einer steilen Bergflanke das Gleichgewicht, ein Mann kehrt nicht von seiner Wanderung zurück. Polizei und Bergwacht können sie beide nicht mehr retten.

Zwei Menschen sind bei Bergunglücken im Freistaat ums Leben gekommen. Eine 58-Jährige stürzte am Montag bei einer Bergtour in den Ammergauer Alpen in den Tod, wie die Polizei mitteilte. Ein weiterer Bergwanderer war Polizeiangaben zufolge am Samstag am Kienberg in den Allgäuer Alpen ums Leben gekommen.

Die 58-Jährige war laut Polizei beim Aufstieg zur 1924 Meter hohen Großen Klammspitze von der Kenzenhütte aus unterwegs gewesen, als sie plötzlich das Gleichgewicht verloren habe und eine steile Rinne hinabgestürzt sei, teilte die Polizei mit. Der 25 Jahre alte Sohn habe die Rettungskräfte informiert. Die Besatzung eines herbeigerufenen Polizeihubschraubers konnte jedoch nur noch die Leiche der Frau aus dem Landkreis Augsburg bergen. Der Sohn der Toten wurde psychologisch betreut.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Suche nach vermisstem Wanderer in den Allgäuer Alpen

Am Samstagabend meldeten Angehörige einen 47-Jährigen als vermisst, nachdem er nicht wie vereinbart von seiner Wanderung am 1536 Meter hohen Kienberg bei Pfronten (Landkreis Ostallgäu) zurückgekehrt war. Polizei und Bergwacht machten sich daraufhin unter anderem mit Drohnen auf die Suche, wie es hieß. Per Handyortung hätten die Einsatzkräfte den Mann schließlich lokalisiert.

Drei Mitglieder der Bergwacht und ein Notarzt seien in der Nacht zu dem 47-Jährigen hinaufgestiegen, konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Wegen der Dunkelheit und des schwer zugänglichen Geländes sei die Leiche des Mannes erst am Morgen mit Hilfe eines Polizeihubschraubers geborgen worden. Die Polizei ermittle nun zum genauen Unfallhergang.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

„Gipfelsammler“ Ulrich Meyer
:„Die Vernunft sollte man schon auf den Berg mitnehmen“

Vor acht Jahren begann Ulrich Meyer mit dem Bergsteigen -  faul sei er da gewesen und 25 Kilo schwerer, sagt der 55-Jährige. Inzwischen hat er 150 Gipfel bestiegen. Über seinen Lieblingsberg und seinen wichtigsten Tipp für Anfänger.

SZ PlusInterview von Sebastian Beck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: