Kita-Krise in Bayern:Nun rächt sich die Herdprämien-Politik der CSU

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Kita-Krise in Bayern: Erziehermangel - und jetzt? Bayerns Sozialministerin will in der Not größere Gruppen und weniger qualifiziertes Personal zur Kinderbetreuung einsetzen. Zu lange hatte die Staatsregierung das Thema verschlafen.

Erziehermangel - und jetzt? Bayerns Sozialministerin will in der Not größere Gruppen und weniger qualifiziertes Personal zur Kinderbetreuung einsetzen. Zu lange hatte die Staatsregierung das Thema verschlafen.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Die neuen Kinderbetreuungspläne von Sozialministerin Scharf gehen zulasten der Qualität, deswegen können sie nur eine Notlösung sein. Doch das Problem liegt viel weiter zurück.

Kommentar von Katja Auer

Das Schimpfen auf die anderen ist ein erprobtes Mittel in der Politik und wird zurzeit besonders exzessiv angewandt. Die Bayern schimpfen auf die Berliner Ampel ("die benachteiligen uns"), die Opposition im Freistaat schimpft auf die Regierung ("die können es nicht"). So muss das offenbar sein, so war das nun auch, als Sozialministerin Ulrike Scharf ihre neuen Kinderbetreuungs-Pläne vorstellte.

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