MeinungKita-Krise in BayernNun rächt sich die Herdprämien-Politik der CSU

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Kommentar von Katja Auer

Lesezeit: 2 Min.

Die neuen Kinderbetreuungspläne von Sozialministerin Scharf gehen zulasten der Qualität, deswegen können sie nur eine Notlösung sein. Doch das Problem liegt viel weiter zurück.

Das Schimpfen auf die anderen ist ein erprobtes Mittel in der Politik und wird zurzeit besonders exzessiv angewandt. Die Bayern schimpfen auf die Berliner Ampel ("die benachteiligen uns"), die Opposition im Freistaat schimpft auf die Regierung ("die können es nicht"). So muss das offenbar sein, so war das nun auch, als Sozialministerin Ulrike Scharf ihre neuen Kinderbetreuungs-Pläne vorstellte.

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Um den Erziehermangel aufzufangen, rät das Sozialministerium Trägern vorübergehend zu unpopulären Lösungen: größere Gruppen und mehr geringer qualifiziertes Personal. Die reagieren zurückhaltend.

SZ PlusVon Anna Günther

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