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Kriminalität:Milde Gaben, harte Strafen

Opferstock Kalvarienbergkirche

Kunstvoll gestalteter Anreiz für eine milde Gabe: alter Opferstock in der Kalvarienbergkirche in Bad Tölz.

(Foto: Manfred Neubauer)

Seit Hunderten Jahren stehen in Kirchen Opferstöcke für Geldspenden - und bis heute werden sie geplündert. Lohnt sich das für Diebe, wo doch immer weniger Menschen in die Kirche gehen?

Von Hans Kratzer

Als Burghauser Grenzpolizisten vor einigen Tagen an der A 94-Raststätte bei Erharting einen Wagen mit polnischem Kennzeichen kontrollierten, fanden sie im Innenraum ungewöhnlich viel Kleingeld und Scheine, die Gesamtsumme belief sich auf fast 2700 Euro. Schnell stellte sich heraus, dass nach dem 48-jährigen Fahrer gefahndet wurde, er soll ein professioneller Opferstockdieb sein. Diesen Verdacht erhärtete das im Auto gefundene Werkzeug. Unter anderem soll er mehrmals den Opferstock einer Kirche in Dietmannsried im Oberallgäu geplündert haben. Die Grenzpolizei nahm den Mann vorläufig fest, da er vermutlich grenzübergreifend als Opferstockdieb tätig war.

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