KircheKardinal Marx: „Gerade jetzt in Freude Weihnachten feiern“

Münchener Kardinal Reinhard Marx.
Münchener Kardinal Reinhard Marx. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

München (dpa) - Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat angesichts von Verunsicherungen und Sorgen durch Krieg und Krisen davor gewarnt, allzu einfachen Antworten zu folgen oder Schuldzuweisungen zu verbreiten. „Es vergeht kein Tag, an dem uns nicht Bilder von Krieg und Gewalt niederdrücken und verzweifeln lassen“, heißt es im Manuskript des Erzbischofs von München und Freising für seine Weihnachtspredigt an Heiligabend im Münchner Liebfrauendom. Auch angesichts anderer Krisen mache sich Verunsicherung breit.

Viele zweifelten daran, ob die Verantwortlichen in der Politik in der Lage seien, die großen Herausforderungen in der Welt - Krieg und Frieden, Klimawandel, Migrationsbewegungen, Polarisierung in den Gesellschaften - zu lösen. „In einer solchen Situation ist die Versuchung groß, nach einfachen Antworten zu suchen, Verschwörungserzählungen nachzulaufen und Schuldzuweisungen zu verbreiten.“

Marx rief dazu auf, gerade jetzt - in Zeiten von Krieg und Krisen - in Freude Weihnachten zu feiern. Das Fest erinnere an einige Grundsätze, „ohne die wir die Probleme der Welt nicht lösen und ein gutes Miteinander nicht nachhaltig aufbauen können“, sagte der Kardinal. „Nur wenn wir die Menschheit als ganze in den Blick nehmen, können wir etwa Herausforderungen wie die Klimakrise angehen.“

© dpa-infocom, dpa:231224-99-398994/2

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