Jenkofen bei LandshutEine Dorfkirche voller Kunstschätze von europäischem Rang

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Der Stifter, Heinrich der Reiche, ist im unteren Rundfenster hinter dem Hochaltar zu sehen. In voller Ritterrüstung kniet er vor den Schutzheiligen Barbara, Elisabeth, Margarethe und Katharina.
Der Stifter, Heinrich der Reiche, ist im unteren Rundfenster hinter dem Hochaltar zu sehen. In voller Ritterrüstung kniet er vor den Schutzheiligen Barbara, Elisabeth, Margarethe und Katharina. Sebastian Beck

Die spätgotische Marienkirche in Jenkofen bei Landshut beherbergt fast 600 Jahre alte gotische Fenster und weitere einzigartige Kunstschätze. Dass sie gerettet werden konnten, ist ein Glücksfall.

Von Hans Kratzer

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Die wenigsten Gebäude und Kunstschätze überdauern die Jahrhunderte unversehrt. Feuersbrünste, Kriegsknechte, Raubgesindel, so heißen die Feinde jeglichen Kulturguts. Es ist also ein Segen, dass das Filialdorf Jenkofen heil davongekommen ist, mag es manchmal auch knapp hergegangen sein. Der größte Schatz der in der Nähe von Landshut gelegenen Ortschaft ist eine spätgotische Marienkirche, die stämmig in der Ortsmitte thront. Mit der Wucht ihrer drei Schiffe überstand das Gotteshaus so manche Kriegsnot.

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