KelheimBlaualgen-Alarm – Behörde warnt vor Baden in der Donau

Sieht nicht nur eklig aus, sondern ist auch gefährlich: Blaualgen auf der Wasseroberfläche eines Sees.
Sieht nicht nur eklig aus, sondern ist auch gefährlich: Blaualgen auf der Wasseroberfläche eines Sees. Foto: Uwe Zucchi/dpa

Zwei Menschen sind bereits erkrankt, dazu mehrere Hunde. Ein Tier ist sogar gestorben. Das Gesundheitsamt in Kelheim rät vom Baden deshalb dringend ab.

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Im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Blaualgen in der Donau haben sich beim Gesundheitsamt im niederbayerischen Kelheim zwei Menschen mit entsprechenden Symptomen gemeldet. Beide waren zuvor bei einer Bootsfahrt zwischen dem oberbayerischen Vohburg an der Donau (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) und Kelheim längere Zeit im Wasser und litten danach unter Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, wie das Landratsamt mitteilte. Inzwischen seien beide wieder genesen.

Der Verdacht einer Blaualgenblüte habe sich damit weiter erhärtet, ein Nachweis der Cyanobakterien in Wasserproben stehe aber noch aus. Vom Baden in der Donau werde weiterhin dringend abgeraten – für Menschen wie für Tiere.

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Das Gesundheitsamt hatte zuvor bereits vor einem möglichen Blaualgenbefall des Flusses gewarnt, nachdem mehrere Hunde nach einem Bad erkrankt waren. Eines der Tiere war daran gestorben.

Die umgangssprachlich auch als Blaualgen bezeichneten Cyanobakterien können Giftstoffe bilden. Bei warmem Wetter und günstigen Umweltbedingungen können sich die Bakterien besonders stark vermehren. Nach Kontakt sind Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall möglich. Für Hunde können Blaualgen lebensgefährlich werden, etwa wenn sie belastetes Wasser trinken oder an mit den Bakterien behafteten Stöcken knabbern.

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