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Kaufbeuren:Bundeswehr schließt Fliegerhorst doch nicht

Anders als geplant bleibt der Fliegerhorst in Kaufbeuren als Standort der Bundeswehr erhalten. Die Armee wachse wieder und brauche deswegen Platz, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag mit. "Mehr Personal und Material bedeuten auch mehr Bedarf an weiterer Infrastruktur." Eine Prüfung der bisherigen Planungen habe ergeben, einige Liegenschaften in ganz Deutschland doch nicht aufzugeben. Auf dem Fliegerhorst im Allgäu befindet sich seit 1957 ein technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe. Politiker aus der Region hatten sich für den Erhalt des Standortes eingesetzt, der im Zuge der großen Bundeswehrreform aufgegeben werden sollte.

Im oberbayerischen Feldafing (Landkreis Starnberg) werden dagegen Teile der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr wie geplant im Jahr 2020 aufgegeben. Der übrige Bereich der Liegenschaft werde für einen "temporär erhöhten Ausbildungsbedarf voraussichtlich noch bis Ende 2027 benötigt", erklärte das Ministerium.

© SZ vom 02.08.2019 / dpa
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