Josefa Schalk fehlen am Telefon die Worte, dann findet sie doch welche: „Es ist Entsetzen, es ist Trauer.“ Und auf einmal sagt sie diesen Satz, sie zischt ihn fast: „Schämt euch“. Mehr habe sie den Anwohnern dieser Straße, deren Namen sie nicht aussprechen will, nicht mehr zu entgegnen.
Eslarn in der OberpfalzDarf eine Straße den Namen eines Missbrauchstäters tragen?
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Nein, finden Vertreter der Betroffenen, findet auch der Bürgermeister von Eslarn, wo die Georg-Zimmermann-Straße liegt – die nach einem wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Priester benannt ist. Darf sie doch, sagen die Anwohner und sind ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen.
Von Lisa Schnell
