Buchheim Museum BernriedDer Dichter Joachim Ringelnatz als Maler – eine Wiederentdeckung

Lesezeit: 4 Min.

Ein Wimmelbild, in dem die einzelnen Figuren seltsame Dinge tun: Das Ölgemälde „Makabre Szene“ von Joachim Ringelnatz aus dem Jahr 1925.
Ein Wimmelbild, in dem die einzelnen Figuren seltsame Dinge tun: Das Ölgemälde „Makabre Szene“ von Joachim Ringelnatz aus dem Jahr 1925.
Clemens-Sels-Museum, Neuss

Joachim Ringelnatz galt als Schulrüpel, verdingte sich als Leichtmatrose, war bekannt als Schriftsteller – und notorisch klamm bei Kasse. Nun kann man ihn als Maler im Buchheim Museum entdecken.

Von Sabine Reithmaier

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Der Bumerang, auf den das Publikum stundenlang wartet. Oder die zwei Ameisen, die auf ihrem Weg nach Australien in Altona umkehren – die Verse von Joachim Ringelnatz haben sich eingegraben ins Gedächtnis. Die Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des Dichters aber kennt kaum einer. Zum Glück schließt das Buchheim Museum am Starnberger See mit einer zauberhaften Ausstellung diese Lücke.

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