JahreswechselStress für Tiere: LBV fordert Verbot privater Feuerwerke

In einem Geschäft liegen Feuerwerksraketen in einem Karton.
In einem Geschäft liegen Feuerwerksraketen in einem Karton. (Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Hilpoltstein (dpa/lby) - Für die einen gehört ein Silvesterfeuerwerk zum Jahreswechsel unbedingt dazu, andere sind skeptischer: Der bayerische Naturschutzbund LBV hat nun auf die negativen Folgen für die Tierwelt hingewiesen. Die laute Knallerei und die Lichtreflexionen schadeten der Natur und ihren Bewohnern, teilte der Verband am Montag in Hilpoltstein mit.

Der LBV forderte deshalb ein Verbot privater Feuerwerke. Stattdessen müssten zentral organisierte Feuerwerke ausreichen. Städte und Gemeinden könnten sich darum kümmern, die nächtliche Störung der Natur wäre dann auf einen Ort beschränkt.

„Bei Wildtieren löst der heftige Lärm den Fluchtreflex aus. Anschließend brauchen sie sehr lange, bis sie wieder zur Ruhe kommen. Diese nächtliche Flucht kostet sie wertvolle Energie, die sie gerade in langen, kalten Winternächten zum Überleben brauchen“, sagte LBV-Biologin Angelika Nelson.

Weiter sagte Nelson: „Vögel reagieren stark auf Böller und Raketen an Silvester.“ Sie würden dann in große Höhen fliehen und lange Zeit nicht landen. Wenn Vögel in Schwärmen in großer Panik flüchten, können sie gegen Glasscheiben oder Stromleitungen prallen.

© dpa-infocom, dpa:231218-99-339247/3

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