Februar: Zugunglück

Bayern trauert. Am Faschingsdienstag, den 9. Februar, stoßen bei Bad Aibling auf eingleisiger Strecke zwei Regionalzüge frontal zusammen. Zwölf Menschen sterben, fast 90 werden verletzt. Bald stellt sich heraus: Unglücksursache ist menschliches Versagen. Abgelenkt durch ein Handyspiel hatte der Fahrdienstleiter mehrere Signale falsch gestellt. Er wird im Dezember wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. 750 Helfer aus der Region beteiligen sich an der Bergung und den Aufräumarbeiten (Foto: Matthias Schrader/AP). Erstmals nach dem Zeiten Weltkrieg sagen sämtliche Parteien den Politischen Aschermittwoch in Niederbayern ab.

Derweil verringert sich wegen der faktischen Schließung der Balkanroute die Zahl der ankommenden Flüchtlinge an der Grenze. Von Mitte Februar an ist sie nur noch dreistellig pro Tag, im März teils gerade noch zweistellig.

Bild: Matthias Schrader/ap 31. Dezember 2016, 12:462016-12-31 12:46:32 © SZ.de/infu