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Jahresbericht:Feuerwehren rücken alle zwei Minuten aus

Sie löschen nicht nur Bränden, sondern helfen bei Verkehrsunfällen oder holen Katzen von Bäumen: Die bayerischen Feuerwehren sind im vergangenen Jahr zu 245 000 Einsätzen ausgerückt. Dies entspreche etwa 670 Einsätzen am Tag oder einem Einsatz alle zwei bis zweieinhalb Minuten, wie das zuständige Innenministerium am Freitag mitteilte. Die Zahlen gingen aus dem jüngst veröffentlichten "Jahresbericht der Feuerwehren Bayerns 2019" hervor.

Sie zeigten, "wie unverzichtbar und wichtig die bayerischen Feuerwehren sind, eine wesentliche Säule der bayerischen Sicherheitsarchitektur", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Das Engagement der vielen Helfer, "die selbstlos und oft unter Einsatz ihrer Gesundheit oder auch des Lebens den Dienst für die Gemeinschaft verrichten", verdiene "besonders großen Dank".

Ein Ziel der bayerischen Staatsregierung ist nach eigenen Angaben nun die Unterstützung der Feuerwehren bei der Nachwuchsgewinnung. Erfreulich sei, dass Bayern mit mehr als 31 000 Feuerwehrfrauen einen neuen Rekord habe, sagte Herrmann. Dieser Erfolg ist laut Ministerium insbesondere gezielten Aktionen zur Gewinnung von Frauen und guter Jugendarbeit zu verdanken.

Laut Bericht wurden Bayerns 325 000 Feuerwehrleute, 314 000 davon ehrenamtlich, im Jahr 2019 zu mehr als 21 000 Bränden gerufen, sie leisteten 119 000 Mal technische Hilfe. Die Zahlen unterscheiden sich damit kaum vom Jahr 2018, damals war von etwa 240 000 Einsätzen die Rede.

"Wir können uns in Bayern glücklich schätzen, ein so gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem zu haben", sagte Herrmann. Der Freistaat habe im vergangenen Jahr Gemeinden bei Investitionen für den Brandschutz und den Technischen Hilfsdienst mit fast 47 Millionen Euro unterstützt.

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Quelle:
SZ vom 19.09.2020 / dpa
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