Friaul-Julisch Venetien32-jähriger Mann aus Bayern stirbt bei Unwettern in Italien

Rettungskräfte sind mit Schlauchbooten nach Unwettern im Norden Italiens im Einsatz.
Rettungskräfte sind mit Schlauchbooten nach Unwettern im Norden Italiens im Einsatz. (Foto: Michela Porta/Zuma Press via dpa)

Nach schweren Regenfällen lösen sich Schlammlawinen in Brazzano di Cormons im Norden Italiens. Der Deutsche starb offenbar, weil er einer Nachbarin helfen wollte.

Bei schweren Unwettern im Norden Italiens sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 32 Jahre alter Deutscher. Im Dorf Brazzano di Cormons im Friaul wurde am Morgen die Leiche einer 83-jährigen Frau aus einem Haus gezogen, das von einer Schlammlawine verschüttet worden war, wie die Feuerwehr mitteilte. Zuvor hatten die Rettungskräfte bereits die Leiche des Deutschen entdeckt, der seit einigen Monaten in dem Dorf lebte.

In der Region hatte es in den vergangenen Tagen heftig geregnet. Zahlreiche Straßen sind überschwemmt. Viele Keller stehen unter Wasser. In dem besonders schlimm betroffenen Ort Brazzano wurden drei Häuser von den Schlammmassen verschüttet.

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Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich der Deutsche schon in Sicherheit bringen können. Offensichtlich kehrte er jedoch nochmals um, um seine 83 Jahre alte Nachbarin zu warnen. Dabei sei er von einer neuen Schlammlawine erfasst worden, hieß es.

Nach italienischen Medienberichten kam der Mann aus Bayern. Demnach hatte er in dem kleinen Ort, in dem er zuvor bereits häufiger zu Besuch war, im Februar ein Restaurant eröffnet.

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