Islam in Bayern:"Es geht beim Muezzinruf nicht um Propaganda"

Moschee in Penzberg

Die Moschee in Penzberg mit blauer Glasfassade und einem filigranen Stahlminaret. Der Muezzin allerdings ruft dort nicht.

(Foto: Frank Mächler/dpa)

In Köln wird neuerdings ein Muezzin zum Freitagsgebet rufen. Wäre das auch in Bayern denkbar? Wo immer über die Idee nachgedacht wird, sind die Gegner sofort zur Stelle. Und die CSU? Hält sich lieber ganz raus aus der Debatte.

Von Nina Böckmann und Andreas Glas und Clara Lipkowski, München/Nürnberg

Mit dem Ende der ersten Oktoberwoche startete in Köln ein Modellprojekt. Den Moscheen der Stadt ist es nun erlaubt, am Freitagnachmittag mit dem Ruf des Muezzins zum Gebet zu laden - vorerst für die kommenden zwei Jahre. Unter strengen Auflagen können die Moscheegemeinden zwischen 12 und 15 Uhr für wenige Minuten den Gebetsruf erschallen lassen. Auch in Bayern gibt es viele muslimische Verbände samt Moscheen. Sollte das Kölner Modell ein Vorbild für den Freistaat sein?

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