Interessenvertretung Kabinett lehnt Kammer für Pflegepersonal ab

In Bayern wird es keine Pflegekammer geben. Das Kabinett entschied sich am Dienstag für eine andere Art der Interessenvertretung für Pflegende, die "Vereinigung der bayerischen Pflege" heißen soll. Sie unterscheidet sich von einer Pflegekammer wie sie etwa Ärzte oder Apotheker haben, weil es weder eine Pflichtmitgliedschaft noch einen Pflichtbeitrag geben wird. Finanzieren soll sie sich aus dem Staatshaushalt. Zu ihren Aufgaben werden die "Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege" sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gehören, sagte Staatskanzleichef Marcel Huber am Rande der Kabinettssitzung.