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Integrationsexperte Mahmoud Al-Khatib:Ude-Berater zieht Kandidatur zurück

Mahmoud Al-Khatib

Zieht sich aus dem Wahlkampfteam der SPD zurück: Mahmoud Al-Khatib.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die SPD muss sich einen neuen Gegenkandidaten für Ministerpräsident Horst Seehofer im Wahlkreis Neuburg-Schrobenhausen suchen. Eigentlich wollte dort Mahmoud Al-Khatib antreten, der sich im Wahlkampfteam von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude um das Thema Integration kümmern sollte. Nun verzicht er aber auf eine Kandidatur für den Landtag.

Die SPD verliert ihren Integrationsexperten aus dem Beraterteam von Spitzenkandidat Christian Ude: Mahmoud Al-Khatib wird doch nicht zur Landtagswahl antreten. "Ich kann aus familiären und beruflichen Gründen meine Kandidatur leider nicht aufrechterhalten", erklärte er am Sonntag.

Der 1974 geborene Al-Khatib kam als libanesischer Asylbewerber nach Bayern, wurde dann Wirtschaftsanwalt und ist heute Personalchef der Universität Regensburg. Er sollte als Gegenkandidat von Ministerpräsident Horst Seehofer im neuen Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen antreten.

Ude bedauerte den Rückzug: "Sein Engagement, sein großer Sachverstand im Sozial- und Wirtschaftsbereich und seine Expertise in der Integrationspolitik werden uns fehlen."

© SZ vom 04.03.2013/wib

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