Integration:Gericht bestätigt Umzug

Das Verwaltunsgericht München hat die Klagen von 15 Asylbewerbern gegen ihren erzwungenen Umzug vom oberbayerischen Bergen ins 30 Kilometer entfernte Petting zurückgewiesen. Die in Bergen an Arbeitsplätzen und in Vereinen gut integrierten jungen Männer, überwiegend Senegalesen ohne Chancen auf einen Asylstatus, waren im Juni erst nach wochenlangen Protesten nach Petting umgezogen, wo sie nun etwas abseits des Dorfs in einem alten Haus wohnen. Dieses kostet den Landkreis Traunstein weit weniger als die Unterkunft in Bergen. Landrat Siegfried Walch (CSU) sieht sich durch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, wonach die Klage unzulässig und unbegründet ist und den Männern daher keine Prozesskostenhilfe gewährt wird, "auf ganzer Linie bestätigt."

© SZ vom 21.09.2016 / kpf
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