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Innerparteilicher Streit:Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen

Als die Garmischer 2002 ihren Bürgermeister Thomas Schmid mit fulminanten 75 Prozent ins Amt wählten, war das ein Riesentriumph - nicht nur für Schmid, sondern auch für die örtliche CSU. Umso tiefer war der Fall. Schon nach wenigen Jahren verhakten sich die Partei und ihr Bürgermeister in heftige Streitereien - "Selbstherrlichkeit" und "undiplomatischer Führungsstil" lauteten noch die mildesten Vorwürfe an Schmids Adresse.

Die CSU wähnte ihren Rückhalt in der Bevölkerung in akuter Gefahr und stellte Schmid 2008 nicht mehr als Bürgermeisterkandidaten auf. Weder Schmid noch die Garmischer ließen sich das gefallen. Schmid gründete mit dem "Christlich Sozialen Bündnis" seine eigene Wählergruppierung. Und die Garmischer bestätigten Schmid mit 52,2 Prozent im Amt.

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