Innerparteilicher Streit Landshut

Landshut

Der überaus beliebte Landshuter OB und CSU-Mann Hans Rampf gelangte nicht über seine Partei ins Amt, sondern nur dank einer Wählergruppierung, der "Bürger für Landshut". Denn die CSU wollte Rampf partout nicht haben, damals 2004, als es um die Nachfolge von Josef "Dick" Deimer ging, der die niederbayerische Bezirkshauptstadt 35 Jahre lang regiert hatte.

Also gründeten sich die "Bürger für Landshut". Sie sammelten mehr als 8000 Unterschriften für Rampf und riefen den CSU-Mann als ihren Kandidaten aus. Gleich im ersten Wahlgang deklassierte Rampf den offiziellen CSU-Bewerber mit 50,9 Prozent gegen 14,8 Prozent. Die CSU versank in massive Flügelkämpfen, die nach wie vor immer wieder aufflackern - auch wenn Rampf längst in den Schoß der Partei zurückgekehrt ist.