Debatte über KI„Frankenstein hat nur eine Kreatur geschaffen – wir haben heute viele Monster“

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Boris Karloff als Monster in dem Film-Klassiker „Frankenstein“ aus dem Jahr 1931.
Boris Karloff als Monster in dem Film-Klassiker „Frankenstein“ aus dem Jahr 1931. HA/picture alliance / PictureLux

Was hat „Frankenstein“ mit künstlicher Intelligenz heutiger Prägung zu tun? Sehr viel, findet der Philosophieprofessor Norbert Paulo. Vor allem, was menschliche Fehleinschätzungen angeht.

Interview von Lena Luisa Jaumann

In Mary Shelleys Roman „Frankenstein“, der in Ingolstadt spielt, begeht der Student Viktor Frankenstein mit der Erschaffung seines Monsters einen schlimmen Fehler – und wir scheinen diesen Fehler bei der Entwicklung und im Umgang mit KI gerade zu wiederholen. Das zumindest denkt Norbert Paulo, Inhaber der Stiftungsprofessur für Philosophie und Ethik der Digitalisierung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er greift das Thema in einer neuen Veranstaltungsreihe in Ingolstadt auf: In einer öffentlichen Ringvorlesung vom 23. April an und auf einem Kongress am 22. und 23. Oktober soll das Thema in der Geburtsstadt des Frankenstein-Monsters beleuchtet und aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden.

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SZ PlusVon Sebastian Beck

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