Brisante Sprachnachrichten in Ingolstadt„Die CSU marschiert und die AfD stimmt mit ab“

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Die AfD will nach der Kommunalwahl ihre Präsenz in bayerischen Kommunen ausbauen. In Ingolstadt ist sie derzeit mit vier Stadträten vertreten.
Die AfD will nach der Kommunalwahl ihre Präsenz in bayerischen Kommunen ausbauen. In Ingolstadt ist sie derzeit mit vier Stadträten vertreten. RONNY HARTMANN

Kurz vor der Kommunalwahl sorgen Sprachnachrichten eines Ingolstädter CSU-Funktionärs für Aufregung. Darin ist vom Ende der Brandmauer und von Absprachen mit der AfD die Rede. Die Partei will damit nichts zu tun haben.

Von Thomas Balbierer

Die Sprachnachrichten, die das politische Ingolstadt kurz vor der Kommunalwahl erschüttern, sind kurz, kaum länger als eine Minute. Für die CSU dürften die Tonhäppchen allerdings nur schwer verdaulich sein. „Die Brandmauer muss eingerissen werden, das muss mit kleinen Feinheiten gemacht werden. Das fangt in Ingolstadt an, dass man beim Antrag mal die AfD mit abstimmen lässt“, sagt die raue Männerstimme da zum Beispiel. Oder: „Dann wird es so sein, dass die CSU marschiert und die AfD stimmt mit ab. Und dann war’s das, dann hat sich’s erledigt, dann ist die Brandmauer gefallen.“

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