FischbachauHofbrände in Hundham: Vier Kälbchen sterben in den Flammen

Zu zwei brennenden Höfen im oberbayerischen Hundham, einem Ortsteil von Fischbachau, musste die Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag ausrücken.
Zu zwei brennenden Höfen im oberbayerischen Hundham, einem Ortsteil von Fischbachau, musste die Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag ausrücken. Sven Hoppe/dpa

In der Gemeinde Fischbachau brennen in der Nacht auf Dienstag zwei Höfe. Der Schaden ist immens. Gibt es einen Zusammenhang?

Nachdem es in Oberbayern in der Nacht auf Dienstag gleich auf zwei nahegelegenen Höfen gebrannt hat, ermittelt die Kriminalpolizei nun zur Brandursache. Die Bevölkerung wird um Hinweise gebeten. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte ein Polizeisprecher. „Auch Brandstiftung schließen wir nicht aus, einen dringenden Tatverdacht gibt es aber nicht.“

Am späten Montagabend war ein Feuer in einer Scheune im oberbayrischen Fischbachau im Landkreis Miesbach ausgebrochen. Später rückte die Feuerwehr zu einem weiteren Hof aus. Am frühen Morgen waren laut Polizei beide Brände gelöscht. Der Schaden liegt demnach bei über einer Million Euro.

In beiden betroffenen Gebäuden im Ortsteil Hundham waren jeweils landwirtschaftliche Geräte gelagert. Das erste Feuer war kurz vor Mitternacht ausgebrochen und hatte sich auf ein Wohnhaus ausgebreitet. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen das Wohnhaus und das landwirtschaftliche Nebengebäude in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Eine Einsatzkraft wurde dabei leicht verletzt. Vier Kälber starben in den Flammen. Die Polizei schätzt den Schaden auf einen hohen sechsstelligen Betrag.

Gegen 2.30 Uhr wurde dann der Brand auf dem zweiten Hof gemeldet. Die Feuerwehr kämpfte bis zum Morgen gegen die Flammen. Der Schaden liegt der Polizei zufolge bei schätzungsweise mehr als 100 000 Euro. Die Brandursache war in beiden Fällen unklar. Spezialisten der Polizei sollen nun die beiden Brandstellen begutachten. Die Ermittler bitten zudem die Bevölkerung um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich Hundham.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Hitze
:„Die Bayern vertragen die Hitze schlechter als die Spanier“

Badewetter im Juni und kein Ende in Sicht: Was die meisten freut, kann für einige Menschen gefährlich sein. Hitzeforscherin Veronika Huber erklärt, warum wir unserem Körper helfen, wenn wir uns in den Schatten stellen. Und was wir von den Spaniern lernen können.

SZ PlusInterview von Nina von Hardenberg

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: