Energiekrise:Warum ein Unternehmen in Oberbayern nach Gas bohren will

Lesezeit: 4 min

Energiekrise: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beim Besuch eines Erdgasspeichers. In Bayern ist derzeit eine einzige Gasförderung in Betrieb.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beim Besuch eines Erdgasspeichers. In Bayern ist derzeit eine einzige Gasförderung in Betrieb.

(Foto: Sven Simon/Imago)

Auch in Bayern gibt es noch Erdgasvorkommen - nur gefördert werden diese kaum. Nun möchte eine Firma in Holzkirchen ein Reservoir anzapfen. Doch Gemeinde und Regierung sind skeptisch. Und dann ist da noch die Angst vor Protesten.

Von Maximilian Gerl und Matthias Köpf

Wenn Marcus Endres von den Plänen erzählt, die seine Firma Terrain Energy in Holzkirchen verfolgt, dann klingt alles ganz einfach. "Wir liegen richtig", zitiert Endres am Telefon das Motto der Marktgemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach. Das sei sogar wörtlich zu verstehen, sagt er und meint das viele Erdgas, das tief im Boden unter Holzkirchen lagern soll. Auch die Leitung sei bereits vorhanden, um das Gas abzutransportieren. Nur eine Fördergenehmigung, um es heraufzuholen, hat Endres bislang nicht - auch weil ihm dazu ein Bohrplatz fehlt. "Ohne Rückendeckung", sagt er, "ist das schwer."

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