Zehn Welterbestätten gibt es bislang im Freistaat, am Samstag soll eine elfte hinzukommen: die Königsschlösser von Ludwig II. Das Welterbe-Komitee am Sitz der Unesco entscheidet in Paris über den Antrag aus Bayern, der mehr als 20 Jahre lang vorbereitet wurde und mit „Gebaute Träume“ überschrieben ist.
Diese zehn Welterbestätten gibt es bisher im Freistaat:

Kulturstätten von besonderer Bedeutung:Das ist Bayerns Welterbe
Am Samstag hat die Unesco die Schlösser von Ludwig II. zum Welterbe geadelt. Zusammen sind Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee und das Königshaus am Schachen Bayerns Nummer elf auf der Liste.
Im Jahr 1869 wurde der Grundstein für das gewaltige Schloss in Hohenschwangau im Allgäu gelegt, der „Kini“ hat die Vollendung des Baus nicht mehr erlebt. Trotzdem zieht die Burg bis heute Romantiker, Royalisten und Technikfans an – von den vielen Besuchern, die aus dem Ausland kommen, ganz zu schweigen. Nachts allerdings kommt niemand in das Schloss, die Tore sind nur tagsüber für die Tausenden Besucher geöffnet, die sich am besten online schon zeitig eine Karte reservieren. Sebastian Beck und Hans Kratzer ist es allerdings vor ein paar Jahren gelungen, mit dem Nachtwächter in einige Räume des Schlosses zu gehen. Die Bilder sehen Sie hier.
Was aber wissen Sie über das imposante Schloss des Märchenkönigs? Hat Ludwig II. eigentlich mal hier übernachtet? Welche technischen Errungenschaften sind es, mit denen er seiner Zeit voraus war? Und wie viele Jahre wurde insgesamt an Neuschwanstein gebaut? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz.

