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Hohe Defizite:Kliniken wollen ambulant behandeln dürfen

Bayerns Kliniken schlagen eine Abkehr von jahrhundertealten Gepflogenheiten vor: Sie wollen Nicht-Notfallpatienten künftig auch ohne Übernachtung ambulant behandeln können - was bisher im Wesentlichen niedergelassenen Ärzten vorbehalten ist. BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen argumentiert, ambulante Behandlungen seien keineswegs nur ein Vorteil für die Kliniken, sondern auch für die Patienten. "Krankenhäuser können immer mehr komplexe klinische Behandlungen ohne obligatorische Übernachtung anbieten." Im medizinischen Fortschritt sei es durchaus sinnvoll, die Übernachtungsdauer in der Klinik weiter zu reduzieren. Viele Krankenhäuser waren schon vor der Corona-Pandemie in einer finanziell schwierigen Lage. Laut Städtetag haben 2020 vier von fünf öffentlich-rechtlichen Kliniken rote Zahlen geschrieben.

© SZ vom 12.07.2021 / dpa
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