Überraschende ArchitekturperlenDie Stadt mit dem „verspielten Waschbeton“

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Szene aus der Fußgängerzone in Hof. Schön hier? Allerdings! Das stellt nun zumindest eine junge Künstlerin auf Instagram fest.
Szene aus der Fußgängerzone in Hof. Schön hier? Allerdings! Das stellt nun zumindest eine junge Künstlerin auf Instagram fest. Horst Schunk via www.imago-images.de/CHROMORANGE

Das oberfränkische Hof zählt weder nach subjektiven noch nach objektiven Kriterien zu den schönsten Städten des Landes. Neuerdings zieht es einen aber dringlichst hin. Man muss nur die Perspektive wechseln.

Kolumne von Max Weinhold Hernandez

Vielleicht liegt es am Wintergrau, das immerzu über der Stadt lag, wenn man sie besuchte, jedenfalls changierte die bisherige Wahrnehmung von Hof zwischen Tristesse und Hoffnungslosigkeit. Das ist zwar hochgradig subjektiv und bestimmt nicht gerecht. Aber es wirkte eben immer so, als wäre vor 30 Jahren die Zeit stehen geblieben. Was einen – trotz Geschichtsinteresses – bis kürzlich keinen Drang verspüren ließ, eine weitere Reise nach Hof anzutreten (die schlechte Zugverbindung nicht einmal einkalkuliert).

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