Hochwasser:Pegelstände sinken wieder

Die Hochwasserlage in Bayern hat sich am Dienstag zunächst wieder entspannt. Bereits am Montag hatten Unwetter in Teilen Südbayerns für Schäden gesorgt. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West berichtete von acht Unfällen durch Starkregen auf den Autobahnen 7 und 96. Mehrere Autofahrer seien am Montag trotz Unwetters zu schnell unterwegs gewesen und dadurch ins Schleudern geraten. Ein 32-jähriger Fahrer musste verletzt ins Krankenhaus, nachdem er auf der A7 bei Memmingen gegen die rechte Leitplanke gestoßen war, quer über die Fahrbahn geschleudert wurde und schließlich auf der Überholspur zum Stehen kam. Dabei verlor sein Auto das linke Vorderrad. Die Stadt Dorfen im Landkreis Erding hatte am Montag den Katastrophenfall ausgerufen. In einem Ortsteil mussten rund 250 Menschen ihre Häuser verlassen. Am Montagabend verzeichnete die Polizei keine größeren Einsätze mehr. Eine Sprecherin des Landratsamts Erding bezeichnete die Lage am Dienstag als "stabil". Besonders betroffen war zudem der nördliche Landkreis Freising: In der Gemeinde Au in der Hallertau rückte die Feuerwehr bis Montagnachmittag mehr als 50 Mal aus. Zahlreiche Keller liefen voll.

© SZ vom 01.09.2021 / dpa
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