Im Zentrum steht dabei ein Nachbau eines Modells der einst geplanten Berliner Nord-Süd-Achse mit ihren bis zu 300 Meter hohen Repräsentationsbauten.

Das elf Kilometer lange Stadtviertel mit zahllosen Regierungs- und Repräsentationsbauten hätte weite Teile der Wohnviertel zwischen Brandenburger Tor und dem S-Bahn-Südkreuz plattgemacht. Hunderttausende Berliner hätten umgesiedelt werden müssen. "Von der Logistik war bereits alles vorbereitet", sagt Dietmar Arnold vom Verein Berliner Unterwelten, der wesentliche Teile zu der Nürnberger Ausstellung beigesteuert hat. Der Traum von "Germania" sollte dabei alle bis dahin bekannten architektonischen Dimensionen sprengen. Allein in dem von Albert Speer geplanten Triumphbogen hätte der Pariser Triumphbogen 49 Mal hineingepasst.

7. April 2011, 09:562011-04-07 09:56:11 © sueddeutsche.de/dpa/tob/bön