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Hersbruck:Geldstrafe für Bauern-Funktionär

Der Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes, Günther Felßner, muss wegen Gewässerverunreinigung eine Geldstrafe zahlen. Das Amtsgericht Hersbruck im Landkreis Nürnberger-Land verurteilte den Landwirt am Montag zu 7200 Euro Strafe (90 Tagessätze zu je 80 Euro), wie ein Gerichtssprecher erklärte. Sein Führungszeugnis bleibe damit sauber. Die Staatsanwaltschaft warf dem Landwirt und Bauern-Funktionär vor, für die Umwelt schädliches Sickerwasser aus Silos in ein Wasserschutzgebiet geleitet zu haben. Dadurch soll in Lauf an der Pegnitz sowohl der Boden in der Nachbarschaft seines Hofs als auch das Grundwasser belastet worden sein. Felßner wies die Vorwürfe vor Gericht zurück. Er argumentierte, sein Vorgehen sei mit den Behörden abgesprochen gewesen. Der Schuldspruch ist nach Angaben des Gerichtssprechers nun rechtskräftig. Gegen die Höhe der Strafe kann der Landwirt noch Rechtsmittel einlegen. Seit 2008 ist Felßner auch Mitglied des Stadtrats von Lauf.