Abschlusskonzert der Herrenchiemsee-FestspieleEher Witz denn Rätsel

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Der Spiegelsaal von Herrenchiemsee zur Festspielzeit.
Der Spiegelsaal von Herrenchiemsee zur Festspielzeit. (Foto: Herrenchiemsee Festspiele)

Die Herrenchiemsee Festspiele enden mit Ovationen für Kent Nagano - auch wenn die Uraufführung von Jean-Pascal Beintus' Quintett sich als ziemlich seifiger Fünfminüter entpuppt.

Von Michael Stallknecht

"Ein ewig Rätsel will ich bleiben": Wer mit dem berühmten Diktum Ludwigs II. eine Uraufführung im Spiegelsaal von Schloss Herrenchiemsee ankündigt, erzeugt hohe Erwartungen. Doch was der französische Komponist Jean-Pascal Beintus unter diesem Titel für ein Quintett aus Streichern und Bläsern entworfen hat, entpuppt sich beim Abschlusskonzert der Herrenchiemsee-Festspiele eher als Witz denn als Rätsel: ein tonaler, harmonisch ziemlich seifiger Fünfminüter aus langsamer Einleitung und rhythmisch getriebenem Hauptsatz, der wahllos aus einer Filmmusik herausgeschnitten sein könnte.

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