Mordversuch in HeilsbronnPolizei fahndet mit Foto nach mutmaßlichem Angreifer

Die Polizei hatte den Tatort in einem Wohngebiet im mittelfränkischen Heilsbronn abgesperrt.
Die Polizei hatte den Tatort in einem Wohngebiet im mittelfränkischen Heilsbronn abgesperrt. Daniel Karmann/dpa

Ein 25-Jähriger steht im Verdacht, Anfang Februar einen Mann lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt zu haben. Die Ermittler suchen öffentlich nach ihm.

Rund eine Woche nach einem Messerangriff in einem Wohngebiet in Heilsbronn (Landkreis Ansbach) hat die Kripo einen Verdächtigen identifiziert. Es handele sich um einen 25 Jahre alten Mann, berichtete das Polizeipräsidium Mittelfranken. Zudem wurden entsprechende Fahndungsfotos im Internet veröffentlicht.

Am 6. Februar war ein 40-Jähriger vormittags in der Wohngegend auf der Straße mit einem Messer attackiert und lebensbedrohlich verletzt worden, der Mann überstand den Angriff. Der Täter konnte zunächst unerkannt fliehen. Die Kriminalpolizei bildete eine 26 Mitarbeiter starke Sonderkommission, um den Fall zu klären. Zeugen, Anwohner und rund 200 Verkehrsteilnehmer wurden befragt, um einen Verdächtigen zu ermitteln. Letztlich kamen die Beamten auf die Spur des 25-Jährigen.

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Die Polizei hatte bereits mitgeteilt, dass sich Täter und Opfer wohl kannten, jedoch keine weiteren Details dazu bekanntgegeben. Insofern ist auch das Motiv der Tat noch unklar. Nun ergänzten die Ermittler, dass an dem Verbrechen wohl zwei Männer beteiligt gewesen seien, welche offenbar nur zur Begehung dieser Tat nach Heilsbronn gekommen seien.

Einer davon ist der 25-Jährige, gegen den ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen wurde. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, sofort den Notruf zu wählen, wenn jemand den Gesuchten treffe oder Hinweise auf dessen Aufenthaltsort habe.

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