InfluenzaZahl der Grippefälle in Bayern geht deutlich zurück

Die Grippewelle geht zurück - und ist doch noch nicht ausgestanden, warnte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach.
Die Grippewelle geht zurück - und ist doch noch nicht ausgestanden, warnte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach.
Bernd Weißbrod/Bernd Weißbrod/dpa

Die Grippewelle in Bayern verliert spürbar an Dynamik: Die Zahl der Influenza-Fälle ist im Februar um fast zwei Drittel gesunken. Dennoch bleibt Vorsicht geboten - vor allem für zwei Gruppen.

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Die diesjährige Grippewelle flacht in Bayern deutlich ab. Die neu gemeldeten Influenza-Fallzahlen lagen in der vergangenen Woche knapp ein Drittel unter denen der Vorwoche, wie das Gesundheitsministerium in München mitteilte. Im Laufe des Februars gingen die Zahlen gar um etwa zwei Drittel zurück: Registrierte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in der letzten Februarwoche 1127 neue Grippefälle, so waren es in der ersten Februarwoche noch 3293 Fälle gewesen.

Trotzdem sensibilisierte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) dafür, dass die Grippewelle noch nicht ausgestanden sei. „Es ist deshalb weiterhin wichtig, sich und andere möglichst vor Ansteckungen zu schützen.“ Vor allem bei Älteren und Menschen mit chronischen Erkrankungen könnten Grippe-Erkrankungen zu Komplikationen führen.

Üblicherweise beginnt die Grippezeit in der 40. Kalenderwoche, also Ende September bis Anfang Oktober. Seither wurden in dieser Saison in Bayern 43.379 Influenza-Fälle registriert. Das sind 17.369 Fälle weniger als im gleichen Zeitraum der Vorsaison und entspricht einem Rückgang von knapp 29 Prozent, wie aus den Daten des Landesamtes hervorgeht. Der bisherige Höhepunkt der diesjährigen Welle war in der zweiten Januarwoche mit 4389 Erkrankten.

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