Goldkronach:Bürger stimmen gegen Humboldt-Museumspark

Seit zwei Jahren beschäftigt sich die oberfränkische Stadt Goldkronach mit der Idee eines Humboldt-Museumsparks. Nun haben die Bürger der Stadt in einem Bürgerbegehren klar gegen das Projekt entschieden. Am Sonntag stimmten 59,6 Prozent der Goldkronacherinnen und Goldkronacher dafür, die Planungen für einen Alexander-von-Humboldt-Park einzustellen. Hartmut Koschyk, Vorsitzender des gleichnamigen Fördervereins, zeigt sich enttäuscht von dem Votum. Er halte die Idee damit für gescheitert. "Es fehlt mir die Fantasie zu überlegen, was die Alternative wäre", sagt er. Offenbar hätten die Argumente der Parkskeptiker, die unübersehbare Folgekosten angeführt hätten, besser verfangen als die Argumente jener, die sich mehr Attraktivität für die 3500-Einwohner-Stadt im Kreis Bayreuth versprochen hatten. Dass zugesagte Zuschüsse zweckgebunden waren und nicht in den Ausbau der Kanalisation oder ein Feuerwehrhaus übertragbar sind, habe wohl nicht alle überzeugt, sagt Koschyk. Alexander von Humboldt war 1792 nach Franken gesandt worden, wo er als Oberbergmeister in Goldkronach tätig war.

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