Internet:Glasfaser-Ausbau in Schulen kommt voran

Der Ausbau der Glasfaseranbindungen der Schulen in Bayern macht Fortschritte. 44 Prozent aller öffentlichen Schulen verfügten über einen direkten Glasfaseranschluss, bei 41 Prozent befinde sich dieser im Bau, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Donnerstag in Nürnberg. Weitere 14 Prozent befänden sich in der Planung oder hätten Interesse bekundet. Aktuell können 73 Prozent der öffentlichen Schulen demnach Gigabit-Bandbreiten nutzen. Allerdings buchten dies bisher nur ein Viertel davon, betonte Füracker. Auch bei den Kundinnen und Kunden hinke die Nachfrage dem Ausbautempo hinterher. Von Mitte 2020 bis Mitte 2021 seien 500 000 Haushalte erstmals mit Gigabit versorgt worden. Doch eine bundesweite Studie habe ergeben, dass nur ein Drittel der Haushalte mit Glasfaser-Anschlüssen diese auch tatsächlich nutzten.

Mehr als zwei Milliarden Euro investieren Freistaat und Kommunen den Angaben nach in den Breitbandausbau. 64 Prozent der bayerischen Haushalte seien mit Gigabit erschlossen, rund 98 Prozent mit schnellem Internet (mindestens 30 Mbit pro Sekunde). Damit liege Bayern bundesweit hinter dem Saarland auf Platz 2 beim Ausbau des schnellen Internets. In ländlichen Gemeinden sei Bayern mit einer Versorgung von fast 94 Prozent bundesweit sogar Spitzenreiter.

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