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Gewässer in Bayern:Drei Menschen ertrunken

Ein Nichtschwimmer stirbt in einem Augsburger Kanal, ein 52-Jähriger in den Altmaingewässern und ein 32-Jähriger im Rothsee: Bei Unfällen in bayerischen Gewässern sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Bei Unfällen in bayerischen Gewässern sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Am Rothsee im Landkreis Roth ertrank am Samstagabend ein 32-jähriger Mann aus dem Landkreis Ansbach, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er war beim Baden plötzlich untergegangen. Seine Freundin alarmierte die Rettungskräfte, die den Mann knapp eine Stunde später leblos im Wasser fanden.

In Sommerach (Landkreis Kitzingen) starb am Samstagnachmittag ein 52-Jähriger in Altmaingewässer. Ein Zeuge hatte den Mann an einem steil abfallenden Uferstück gesehen und kurz darauf beobachtet, wie der 52-Jährige sich plötzlich im Wasser befand und unterging. Trotz sofortiger Suchmaßnahmen wurde der Verunglückte erst 20 Minuten später von einem Ersthelfer entdeckt und aus dem Wasser gezogen.

Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.

In einem Kanal in Augsburg ertrank in der Nacht zum Samstag ein Nichtschwimmer. Der 34-Jährige war mit drei Begleitern über eine Leiter in den Proviantbach geklettert, obwohl alle nicht schwimmen konnten. Als er die Leiter kurz losließ, wurde er von der Strömung erfasst und abgetrieben.

Die Begleiter kletterten sofort aus dem Gewässer und schlugen Alarm. Taucher der Berufsfeuerwehr bargen den leblosen Mann aus dem Kanal. Er starb wenig später in einem Krankenhaus.

© sz.de/dapd/sonn
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