Der Bayerische Gemeindetag und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben die Staatsregierung aufgefordert, die kleinen Flüsse und Bäche in Bayern besser zu schützen. Ein zentraler Punkt sei, dass endlich auch der Freistaat die Bauern verpflichten müsse, sogenannte Gewässerrandstreifen zwischen ihren Äckern und angrenzenden Bächen und kleineren Flüssen einzuhalten, erklärten der Gemeindetagspräsident und Abensberger Bürgermeister Uwe Brandl (CSU) und LBV-Chef Norbert Schäffer am Donnerstag. In allen anderen Bundesländern sind solche mindestens fünf Meter breite Abstände, auf denen nicht gedüngt und keine Gülle ausgebracht wird, Pflicht für die Landwirte. Nur der Freistaat weigert sich beharrlich, der Bundesvorgabe nachzukommen und setzt auf Förderprogramme für Bauern, die freiwillig Randstreifen schonen.
Gemeindetag fordert:Fünf Meter Naturschutz
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Landwirte sollen Randstreifen zu Gewässern nicht düngen
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