Ein Jahr nach AusbruchGeiselnahme in Straubinger Psychiatrie: Männer sollen vor Tat Drogen genommen haben

Lesezeit: 4 Min.

Das Straubinger Bezirkskrankenhaus wurde vor einem Jahr von einem gewaltsamen Ausbruch erschüttert, dem eine Geiselnahme vorausging.
Das Straubinger Bezirkskrankenhaus wurde vor einem Jahr von einem gewaltsamen Ausbruch erschüttert, dem eine Geiselnahme vorausging.
Armin Weigel/dpa

Vor einem Jahr entkamen vier Straftäter aus dem gesicherten Bezirkskrankenhaus, nachdem sie einen Mitarbeiter in ihre Gewalt gebracht hatten. Nun werden neue Details bekannt, die in der politischen Aufarbeitung bislang keine Rolle spielten.

Von Thomas Balbierer

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Ein Jahr nach der brutalen Geiselnahme und Flucht von vier Straftätern aus dem Bezirkskrankenhaus (BKH) Straubing werden neue Details des Verbrechens bekannt. Wie die Regensburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung mitteilte, könnten die Männer vor ihrem gewalttätigen Ausbruch aus der gesicherten Klinik Kokain konsumiert haben. Das ergaben „mehrere Äußerungen der Angeschuldigten“. Bereits Tage vor der Tat am Abend des 17. August 2024 nahmen sie laut Staatsanwaltschaft Cannabis zu sich, wie „mehrere positive Urintests hinsichtlich THC“ belegen.

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