Die 45-jährige Frau, die wiederholt weinen muss, kämpft sich nach Jahren immer noch mühsam zurück ins Leben. Sie war bei dem Zugunglück am 3. Juni 2022 in Garmisch-Partenkirchen aus dem Wagen geschleudert worden und in einem „schmutzigen Bach“ gelandet; schwer verletzt an der Wirbelsäule, wie sie jetzt als Zeugin bei Gericht aussagt. Sie muss heute noch Schmerzmittel nehmen, sie wird von einer Psychologin betreut. Ihr Traum war es, eine Arbeit und ein gutes Leben mit ihrer Familie zu haben, „aber seit dem Unfall ist alles verändert“.
Zugunglück von Garmisch-PartenkirchenDeutsche Bahn knausert bei Schmerzensgeld
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Bei dem schweren Zugunglück kamen fünf Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt.
Tobias Hase/dpaDas Staatsunternehmen hat mehreren Fahrgästen, die beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen schwer verletzt worden waren, kaum oder gar nichts als Entschädigung gezahlt. Eines der Unfallopfer sagt bei Gericht, es finde das „extrem enttäuschend“.
Von Klaus Ott
