Prozess um Zugunglück in Garmisch-PartenkirchenEin Zeuge schrammt knapp am Gefängnis vorbei

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Das schwere Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen im Juni 2022 ist Anlass für einen aktuellen Prozess, bei dem auch die Strukturen der Deutschen Bahn zur Sprache kommen.
Das schwere Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen im Juni 2022 ist Anlass für einen aktuellen Prozess, bei dem auch die Strukturen der Deutschen Bahn zur Sprache kommen. (Foto: Uwe Lein/dpa)

Vorm Landgericht München II kommen ungewöhnliche Vorgänge bei der Deutschen Bahn ans Tageslicht. Wurden Beschäftigte angeleitet, wie sie bei den Ermittlungsbehörden aussagen sollen? Eine besondere Zeugin soll Aufschluss geben.

Von Klaus Ott

Von der Deutschen Bahn ist noch niemand hinter Gittern gelandet wegen des Zugunglücks Mitte 2022 in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und vielen Verletzten. Doch diese Woche wäre es fast so weit gewesen. Ein Eisenbahner aus dem Alpenvorland war „voll“ auf dem Weg ins Gefängnis, wie das Thomas Lenz formulierte, Vorsitzender Richter der 4. Großen Strafkammer am Landgericht München II. „Drei Monate aufwärts“, sagte Lenz, hätte das Strafmaß betragen. „Glück gehabt“, rief der Richter dem Eisenbahner zu, als der den Gerichtssaal verließ.

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