Parteienfinanzierung:Freie Wähler nehmen erstmals große Spende aus der Wirtschaft an

Parteienfinanzierung: Hubert Aiwanger erklärt seine Freien Wähler gerne zum Gegenmodell der klassischen Parteien. Das ist jedoch schon eine ganze Weile hinfällig.

Hubert Aiwanger erklärt seine Freien Wähler gerne zum Gegenmodell der klassischen Parteien. Das ist jedoch schon eine ganze Weile hinfällig.

(Foto: Hannes Magerstaedt/Getty Images)

FW-Chef Hubert Aiwanger hatte immer betont, unabhängig vom Geld von Lobbyisten bleiben zu wollen. Nun könnte es einen Kurswechsel geben.

Von Johann Osel

Die Freien Wähler ändern offenbar ihren Kurs, unabhängig von Großspenden aus der Wirtschaft bleiben zu wollen. Die Partei unter Führung von Hubert Aiwanger auf Bundes- wie Landesebene erhielt Ende Dezember eine Zuwendung in Höhe von 110 000 Euro vom Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Dies ist einer Liste der Bundestagsverwaltung zu entnehmen, der die Spende am Dienstag diese Woche angezeigt wurde; die sofortige Meldung ist bei Summen von mehr als 50 000 Euro laut Parteiengesetz verpflichtend.

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